Ganz schön cool
Welche Region in Europa hat das ansprechendste Design? Sind es die klaren Linien des Nordens? Oder die verspielte Emotionalität des Südens. Der Betonlana-Report ging dieser Frage auf den Grund.
Zunächst einmal stellten wir uns die Frage: Was hat der Norden an Design zu bieten? Hier eine Auswahl.
Wie cool ist der Norden, Herr Pedersen?
Der Betonlana-Report wollte es genau wissen und sprach mit dem dänischen Designer Thomas Pedersen.
Der junge Designer, der für seinen Stuhl „Stingray“ den Interior Innovation Award 2008 gewann, über skandinavische Kreativität.
Der feurige Süden
Im Süden Europas gibt es ein eher verspieltes, organisches Design. So zumindest die weitläufige Meinung. Stimmt das Vorurteil? Schauen Sie sich unsere Beispiele an.
Wie feurig ist der Süden, Herr Poli?
Was ist das besondere am italienischen Design? Was unterscheidet es von nordischen? Der Betonlana-Report sprach mit jemandem, der es wissen muss.
Der italienische Star-Designer Franco Poli über Design made in Italy.
Grau in grau
Eine 300 qm große Wohnung in Paris und 15 Kunstwerke, die reine Farbexplosionen sind. Eine Designerin soll ein charakterstarkes Interieur gestalten, das der Kunst den Vortritt lässt. Sie findet einen Trick.
In den Himmel geschraubt
Wie Perlen reihen sich die Wolkenkratzer am Ufer des leuchtend blauen Lake Michigan aneinander. Mit dabei sind einige Ikonen der Architekturgeschichte, so beispielsweise Ludwig Mies van der Rohes in den frühen 1950er Jahren entstandene „860 – 880 Lake Shore Drive Apartments“ oder der „John Hancock Tower“ des Architekturbüros Skidmore, Owings and Merrill (SOM) von 1970.
Was sich der spanische Architekt Santiago Calatrava nun aber ausgedacht hat, ist einem Höhenflug gleichzusetzen: Über 600 Meter soll sich das „Spire“ genannte Apartment-Hochhaus in den Himmel von Chicago schrauben. Und dort oben wird die Stadt ihrem Beinamen sicherlich gerecht werden: The Windy City.
Kunst trifft Design
Vom 02. bis 05. Juni fand in der Basler Markthalle nun die dritte Ausgabe der Design Miami Basel statt. 28 Designgalerien präsentierten sich dabei parallel zur Kunstmesse Art Basel einem internationalen Publikum aus Sammlern, Kuratoren, Journalisten und Designinteressierten. Mit seltenen Unikaten und limitierten Serien hat das Design nun endgültig seinen Platz auf den Shoppinglisten des Jetsets erobert und lässt die Grenze zu Kunst bewusst verschwimmen.
Wood is good
Der Trend zur Nachhaltigkeit ist auch in der Architektur in aller Munde. Doch schon lange hat Nachhaltigkeit und Ökologie nichts mehr mit verstaubtem Öko-Design zu tun.
Holz aus nachhaltigem Anbau und umweltschonend verarbeitet ist hier das Material der Wahl. Für stilbildende und noble Designmöbel.
Ein Haus wie Frühlingserwachen
In zartem Grün steht es in der Vorarlberger Landschaft und umhüllt raffinierte Räume, die die Architekten Hein-Troy zu einem Abenteuerspielplatz für eine vierköpfige Familie gemacht haben.
Grün in grün. Die beiden Architekten Matthias Hein und Juri Troy ließen das landestypische Formrepertoire beiseite und schufen ein Haus, in dem die äußere Erscheinung der inneren Logik folgt. Das Ergebnis ist eine verschachtelte Skulptur, in der – mit etwas Fantasie, wohlgemerkt – sogar die einzelnen Räume ablesbar bleiben.













