Green Living
Der Megatrend der Nachhaltigkeit zieht sich inzwischen durch alle gesellschaftlichen Schichten. Auch das Design wird zunehmend davon, man kann schon sagen, dominiert. Alle Hersteller entwickeln nachhaltige Produkte.
Doch längst sind diese Designs den Kinderschuhen entwachsen und schön, innovativ und zukunftsweisend. Der Beton-Lana-Report zeigt die schönsten Designs des Nachhaltigkeits-Hypes.

FEDERLEICHT
Die Tasche „Papier“ ist aus Deutschland, zu 100 Prozent recycelbar und wiegt nur 135 Gramm.
Von Saskia Diez, € 135

FORTSCHRITTLICH
Mit LED-Technologie verbraucht die langlebige Tischleuchte „Ledeo“ 80 Prozent weniger Energie.
Von Philips

FEUER, BITTE
Je älter, desto schöner: Der „Wax Collector“ sammelt flüssiges Kerzenwachs im Inneren und auf der Außenseite des Recyclingglases.
Von Esque, ca. € 215

CHAIR OF THE FREE
Natürlicher Filz, erneuerbare Materialien & digitale Fabrikation – so befreit der „Relief Chair“ von schlechtem Grüngewissen.
Von Mickus Projects, € 2.800

KISS ME
Die „Trail Pillows“ sind aus Biobaumwolle und mit nicht-toxischen wasserbasierten Mitteln gefärbt.
Von Amenity, ca. € 60

FÜR DEN PLANETEN
Ein Dreamteam in Sachen Engagement: Sigg schloss sich der vom Outdoor-Label Patagonia gegründeten Initiative „1% For The Planet“ an. Beide Firmen spenden mindestens ein Prozent ihrer Einkünfte an Umweltinitiativen. Ein gutes Team!
Von Patagonia, € 17

FREIZÜGIG
Wenn Frühjahrsblumen sprießen, darf man sich mental langsam wieder dem Thema „T-Shirt“ nähern. Dieses – Design von Christian Lacroix – ist aus 100 % Bio-Baumwolle (fair gehandelt). Ein Teil der Einnahmen geht an die Environmental Justice Foun dation.
Von Christian Lacroix, € 45

LITTLE INDIA
„Enchanted Forest Café Table“ aus recyceltem Alu sichert die Existenz indischer Handwerker.
Von Michael Aram, ca. € 2.000

Das Snowboard „Sickstick“ von Salomon wird aus Bambus gebaut
GRÜN IM SCHNEE
Skiurlaub ist so eine Sache für das grüne Gewissen. Einerseits ist die Bewegung in der freien Natur gut für die Gesundheit und die urigen Stunden in den heimeligen Hütten sindBalsam für die Seele. Auf der anderen Seite ist da die enorme Belastung für die Umwelt. Hilft nur eines: Schadensbegrenzung betreiben.
Nach dem klimaneutralen Fliegen kommt nun das klimaneutrale Skifahren in Mode. In Oberstdorfer Skigebieten hatten Wintersportler im letzten Jahr erstmals die Chance, die durch sie verursachten CO2-Emissionen durch eine Spende in die sogenannte Klimabox auszugleichen. Auch auf dem Feldberg im Schwarzwald kann der CO2-Fußabdruck ermittelt und durch Investitionen in verschiedene Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden.
Besonders viel CO2 spart, wer statt mit dem Auto per Zug anreist. Unter dem Namen „Alpine Pearls“ schlossen sich deshalb 17 Orte aus fünf Alpenländern zusammen und garantieren, dass sie mindestens viermal täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Auf der Piste selbst vermeiden nachhaltige Snowboards und Skier (z. B. „Sickstick“ von Salomon oder „Grown Ski“), dass man zur sprichwörtlichen Pistensau avanciert.

BERITTEN
Holzspielzeug mit Stil: Das Dreirad „Wooden Trike“ vom nachhaltig arbeitenden Unternehmen PlanToys.
Von PlanToys, ca. € 80

ANGEPASST
„Fit“ ist ein ergonomisches Sitz-Objekt. Das gespannte Netzgewebe passt sich den Konturen des Sitzenden an. Das Blaue-Engel-Siegel garantiert die umweltfreundliche Herstellung.
Von Interstuhl, ab ca. € 800
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