Architekten-Blog für Südtirol

Beton aus dem 3D-Drucker

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Aus Beton gedruckte Häuser müssen dem Original in nichts nachstehen. Ein klarer Trend , der die Zukunft des Baustoffs Beton mit bestimmen wird. Aktuell ist die Größe der Betonteile noch auf den Innenraum des 3D-Druckers beschränkt. Doch erreicht werden bereits Druckfestigkeiten von 5 N/mm2.


3D-Druck ist nun auch mit dem Baustoff Beton möglich. Das beweist die Firma G.tecz Engineering mit einer speziellen Beton-Trockenmischung, die in bereits existierenden Pulver verarbeitenden 3D-Druckern eingesetzt werden kann. Im sogenannten additiven Druckverfahren können so komplexe Bauteile aus Beton Schicht für Schicht gefertigt werden, die in Sachen Festigkeit und Beständigkeit dem Original in nichts nachstehen.

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Foto: g.tecz

Die Technologie des 3D-Drucks revolutioniert nicht nur die Produktion sondern auch die Produkte selbst. So sind viele Anwendungsgebiete erst durch ein konsequentes Umdenken zu erschließen. Auch in der Baubranche sind heute fast ungeahnte Möglichkeiten vorhanden, über 3D-Drucker Bauteile aus Beton herzustellen. Die Firma G.tecz Engineering hat dazu einen Nano-Beton für 3D-Drucker vorgestellt, der ohne die bisher eingesetzten Polymer gebundenen Bindemittel auskommt. Dabei kann die Trockenmischung problemlos in bereits existierenden, für den Betrieb mit Pulver ausgelegten 3D-Druckern eingesetzt werden. Im sogenannten additivem Druckverfahren werden dann mit einer Vielzahl von ca. 150 Mikrometer dünnen Beton-Schichten die komplexen Bauteile aufgebaut. Aktuell ist die Größe der Betonteile noch auf den Innenraum des 3D-Druckers beschränkt.

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Härter als Porenbeton

Der verwendete Beton ist Zement gebunden und rein mineralisch. Er basiert auf einem nano-optimierten Dry-Mix und hat je nach Drucksystem eine Druckfestigkeit von 5 N/mm2. Damit ist er sogar härter als so mancher Porenbetonstein. Gleichzeitig ist der Beton aus dem 3D-Drucker mit einem Gewicht von etwa 2 t/m3 leichter als herkömmlicher Beton. Der gedruckte Beton ist ebenso wetter- und temperaturbeständig wie das Original und leidet nicht unter Temperaturen von 1.000 Grad Celsius. Aktuell wird der Beton aus dem 3D-Drucker kontinuierlich weiterentwickelt, um die Druck- und Biegezugfestigkeit weiter zu erhöhen.

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