Architekten-Blog für Südtirol

Tiroler Festspiele in Erl – fertig für den Winter

Ab 2013 ermöglicht das neue Erler Festspielhaus nach den Plänen des Wiener Architektenpaares Delugan Meissl auch Winter Schauspiele und Veranstaltungen im Rahmen der örtlichen Passionsspiele. Das neue Gebäude ergänzt das bereits bestehende Passionsspielhaus des Architekten Robert Schuller, das von 1957 bis 1959 erbaut wurde und nicht beheizbar ist.



Ziel des Entwurfs war es, dem bestehenden Schauspielhaus aus den 50er Jahren in Form und Material ein zeitgenössisches Gegenüber zu erschaffen.

Die architektonische Ausprägung der skulpturalen Architektur resultiert auch aus der Charakteristik der Umgebung. Die Vorderansicht ist von einem Einschnitt geprägt, der das Innere freigibt und die Fassade markant akzentuiert.

Der Neubau wurde so geplant, dass sich vor den beiden Gebäuden ein großzügiger und geborgener Vorbereich ergibt, der als offenes Foyer dient.

Dieser Bereich verbindet die zwei Teile als räumliches Gelenk. Der Konzertsaal wird Platz für 800 Zuhörer bieten, der Orchestergraben wird mit 160 Quadratmetern größer sein als jener der Wiener Staatsoper.

Objekt: Erler Festspielhaus, Tirol
Architekten: Delugan Meissl

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